Ein Platz in der Sonne – was will man mehr!

Viel mehr: Anregungen, Ideen, kritisches Hinterfragen, neue Produkte, Klärung fachlicher Fragen, Entwicklung im Bereich digitale Medien. Es waren Intensive Tage in Herten mit unseren Raumerfüller Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Unser Austausch- und Arbeitswochenende in Herten mit SWOT-Analyse (Strengths–Stärken, Weaknesses–Schwächen, Opportunities–Chancen und Threats–Risiken) zur strategischen Planung der Zukunft, hat wieder viel Spaß gemacht. Die mittels SWOT erarbeiteten Themenfelder wurden in Arbeitsgruppen vertieft und werden bis zur nächsten Tagung im Herbst umgesetzt. Ein starker Schwerpunkt bildete hier die Digitalisierung mit den großen Bereichen Marketing, oder auch Zeiterfassung und natürlich der fachliche Austausch. Die Digitalisierung und das daraus resultierende neue Käuferverhalten bildet neben der Gewinnung von Fachkräften die große Herausforderung für die Zukunft. Dabei bilden sich neue Plattformen, ist Social Media mit Facebook, Instagram & Co aus unserem Marketing Portfolio nicht mehr wegzudenken.

Raumausstattung ist ein ganz klassisches Handwerk. Hier im Beitrag ist ein Stuhl abgebildet, der in klassischer Polstertechnik hergestellt wurde. Mit viel Erfahrung und Handwerkskunst wurde er mit Schnürung, Fasson etc. hergestellt. Arbeitszeit 1 ganze Woche. Ein Polster von der Haltbarkeit nahezu für die Ewigkeit und viel Gesprächsstoff für uns auf der Tagung.

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Raumerfüller8 – Making Of

Raumerfüller8 – ein Sofa mit ungeahnten Varianten in Höhe, Breite, Komfort, Farbe, und Polsterung, kurzum ein Sofa so individuell wie seine Benutzer. Dies galt es gekonnt in Szene zu setzen und dies am besten mit allen zusammen, tierischer Begleitung und professioneller Unterstützung.

Bei der Produktion unseres  Films zum individuellen Sofa Raumerfüller8 hatten Alle viel Spaß.

Ständig umschwirrt von Fotografen mit Videokameras  und Fotoapparaten aber auch der stationär platzierten Kamera, entstand sofort eine sehr kreative Atmosphäre im Fotostudio. 

Ideen wurden in den Raum geworfen, weiter entwickelt und umgesetzt. So wurden aus einem Kissen die fliegenden Kissen, aus dem entspannten Sitzen auf dem Sofa ein fliegender Raumerfüller … . Wenn kreative Köpfe zusammenkommen, kann es nur gut werden.

Einen Esel entspannt an der richtigen Stelle in die Kamera schauen zu lassen, gestaltete sich dann schon schwieriger, mit zweien war es eine lustige Herausforderung.

Viel Vergnügen beim Anschauen.

Design Möbelstücke von Ihrem Raumausstatter Roland Müller

In unserer Meisterwerkstatt in Königswinter-Heisterbacherrott werden „alte Schätze“ aller Zeitepochen von Grund auf erneuert, mit neuem Polster, neuem Bezug aus Leder oder Stoff, gerne auch mit Ausführung der Schreinerarbeiten. Kurzum, nach der Behandlung durch unsere kompetenten Facharbeiter erstrahlt Ihr Polstermöbel wieder in neuem Glanz.

Neue Möbel als Ergänzung zu Bewährtem

Leben heißt auch Veränderung. Neue Bedürfnisse entstehen, Ansprüche verschieben sich und gleichzeitig möchte man das Bewährte im Raum behalten. Um die vorhandenen Möbel zu ergänzen, empfehlen wir Ihnen in unserer Einrichtungsberatung Möbel aus der Kollektion „Get Together“ unseres Partners Zimmer + Rohde.

Wir bieten Ihnen Hocker, Tische, Sessel und Sofas, diese gerne auch kombiniert mit einer Ecklösung. Dabei wird alles nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen von Hand hergestellt.

Designstücke aus Deutschland

Der französische Designer Damian Langlois-Meurinne entwirft die einzelnen Möbel, die in Ihrem Anspruch internationales Möbeldesign erfüllen. Perfekter Sitzkomfort mit unverwechselbarer Optik, abgestimmt auf Ihre individuelle Einrichtung. Dies bieten wir Ihnen bei unserer Beratung in Ihrem Zuhause.

Ist das Kunst oder eine Sitzgelegenheit?

Eine nicht alltägliche Anfrage erhielten wir im vergangenen Jahr. Frau Bettina Marx, eine in Bonn geborene Künstlerin, suchte Stoffe die sie zu einem Kunstobjekt verarbeiten konnte.

Bettina Marx

Frau Marx ist die Förderpreisträgerin Bildende Kunst in NRW des Jahres 2015, und studierte u.a. bei Professor Cornelius Völker an der Kunstakademie in Münster. 2014 und 2015 war sie Dozentin an der Uni Paderborn mit dem Fachbereich Kunst / Textil, zwei Themen die schon immer sehr eng miteinander verbunden waren. Holen nicht nur die heutigen Textildesigner viele Anregungen aus der Kunst um neue Stoffe zu kreieren.

Das Kunstobjekt

Für Ihr Projekt wählte sie Jacquard gewebte, also in sich gemusterte Stoffe, ebenso wie solche mit Muster, ganz glatte aber auch samtige Stoffe. Entscheidend für Ihre Auswahl waren hierbei nicht Webart oder Material, sondern einzig und allein das Erscheinungsbild der Stoffe.

So ausgestattet ging Frau Marx mit unterschiedlichen Hilfsmitteln ans Werk um die Oberfläche der Stoffe zu bemalen, zu bedrucken oder auch zu bleichen. Als wir die Stoffe zur Weiterverarbeitung zurück erhielten sahen wir, dass die Künstlerin offensichtlich auch in den Wäldern des Siebengebirges unterwegs war, um mittels Baumrinde die Stoffe zu bedrucken. Die Fraßspuren des Buchdruckers, einer Borkenkäferart, sind noch gut sichtbar.
In unserer Werkstatt entstanden 10 Polster immer in der gleichen Form, jedoch in verschiedenen Größen.

Die Ausstellung

Mit dem Titel : „That’s how the light gets in“ vielen bekannt aus dem Songtext „Anthem“ von Leonhard Cohen, ist die momentane Ausstellung im Kunsthaus Kornelimünster/ Aachen überschrieben. Die Oberfläche der Dinge hat einen Sprung bekommen – ein Gedanke, der durch die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten geweckt wird. Frau Marx zeigt in dieser Ausstellung zwei Rauminstallationen, die eigens für die Ausstellung entworfenen und angefertigt wurden.

In einer der Raumarbeiten sind ihre Arbeiten ergänzend zu der vorhandenen Raumstruktur mit Kamin und Wandmalerei installiert worden. Im Raum liegen die gefertigten Polster auf dem Boden, gestapelt und arrangiert und dürfen als Werk betrachtet, wie auch als Sitzgelegenheit genutzt werden. Bücher, die die Künstlerin passend zu ihren Polstern aus der Museumsbibliothek gesucht hat, liegen auf und neben den Polstern.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. September 2016 zu sehen.

Fotograf: Carl Brunn

Weiterführende Informationen:
www.bettinamarx.de
http://www.kunsthaus.nrw.de/ausstellung/thats-how-the-light-gets-in-2/?parent=54

Unser Katalog 2016

Glück erwächst aus den kleinen Freuden des Alltags, den schönen Dingen des Lebens. Sich in den eigenen Wänden wohlzufühlen gehört dazu.

Mit unserem neuen Katalog möchten wir Ihnen neue Blickwinkel eröffnen und die Freude am Einrichten vermitteln. Er bietet Ihnen vielfältige Inspirationen, wie man mit Farben, Mustern und Materialien immer wieder neue Akzente setzen, oder auch alles neu gestalten kann.

Wir zeigen Ihnen aktuelle Textilien, Tapeten, Teppiche, Möbel, und Sonnenschutzprodukte. Kurzum, wir möchten bei Ihnen Lust auf Veränderung schüren. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja schon bald um Konkretes zu planen …

Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre.

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Warema – Der Sonnenlichtmanager aus Marktheidenfeld.

Mueller-Warema-Vorbaurollladen

Fachmessen und Fachlektüren sind ein Hilfsmittel, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Produktion mit eigenen Augen zu sehen und den kompetenten Machern direkt vor Ort Fragen stellen zu können, ist die angenehmste Form der Weiterbildung.

Mit dem Hause Warema verbindet uns eine langjährige Lieferantenbeziehung, die schon von vielen Besuchen mit einem Blick hinter die Kulissen, als auch vielen Seminaren begleitet wurde.

Der Schwerpunkt dieses Besuchs lag auf dem Bereich der Fertigung von Raffstoren, im Allgemeinen auch Außenjalousien genannt. Mit dem Trend, den Wohnraum mit Wintergärten nach außen zu vergrößern, aber auch als Alternative zu den Rollladen sind die Raffstoren ein unverzichtbarer Bestandteil des Sonnenschutzes geworden. Denn der effektivste Sonnenschutz ist der, der die Wärme erst gar nicht hineinlässt.

Raffstoren schaffen daneben zu jeder Tageszeit einen optimalen Lichteinfall und bieten so die perfekte Tageslichtlenkung. Der individuell einstellbare Lamellenwinkel sorgt für eine perfekte Tageslichtversorgung und schützt gleichzeitig vor Blicken von außen.  Es gibt eben nicht nur auf oder zu, wie beispielsweise bei Plissées oder Duetteanlagen von innen, sondern die Möglichkeit der individuellen Einstellung der Lamellen.

Die einzelnen Lamellen, Kopfprofile, Leiterkordeln etc., werden überwiegend maschinell hergestellt. Bei der Fertigung der eigentlichen Raffstoren ist die Handarbeit jedoch nicht wegzudenken. Das Auffädeln der einzelnen Lamellen in die Leiterkordeln, ist auch heute noch maschinell nicht durchzuführen.

Im Laufe des Besuchs ergeben sich auch von unserer Seite der praktischen Erfahrung, viele Informationen die dann später in neue Produkte oder Produktverbesserungen umgesetzt werden.

Abdunkelung-Raffstoren mit perfekt ineinander greifenden Lamellen und einem zusätzlichen Keder an der Lamellenvorderkante für noch höhere Abdunkelung,  oder die Flachlamellen 80 S sind sicherlich diesem Austausch zuzuordnen. Die Flachlamelle 80 ist in ihrer Produktweiterentwicklung zur 80 S durch die Führungsnippel aus Kunststoff besonders leise und kann durch die geringere Pakethöhe in kleinere Schächte eingebaut werden, was wieder Energiekosten spart.

Wieder etwas gelernt!

Schmitz Werke in Emsdetten – Reisen bildet

Drapilux

Drapilux und besonders Markilux, da klingelt es bei einigen. Bei Swela der dritten Hausmarke, da bleiben nur noch Fragezeichen übrig. Alle drei Marken gehören zu den Schmitz Werken in Westfalen und bilden die Standbeine des Unternehmens. Die Tuchproduktion der Markisenstoffe für Markilux, Gardinen- und Dekostoffe für Drapilux und Möbel- und Maritimstoffe für Swela war unser Ziel. Einmal mehr wollten wir unsere Kenntnisse auffrischen und auf den neuesten Stand bringen.

Immer wieder fasziniert sind wir dabei, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus den Garnen aus Polyester, Acryl oder Baumwolle das fertige Tuch hergestellt ist. Einer der ersten Schritte ist die Garnfärberei im Hochtemperaturverfahren. Das hierbei, da in Deutschland beheimatet, besonders energieeffizient und wasserschonend vorgegangen wird, ist selbstverständlich.

Auch die Dimensionen der aufeinander gestapelten Garnrollen, die anschließend im Färbebad bei 135° für Polyestergarne z.B. in einem leuchtenden rot gefärbt werden, sind immer noch beeindruckend. Das Garnröllchen für den Hausgebrauch wirkt daneben mehr als zierlich.

Nach dem Färben geht es erst einmal in die Schlichterei, ein vorbereitender Arbeitsgang für die Weberei. Hierbei werden gleich lange, parallel nebeneinander aufgewickelte Kettfadenbänder hergestellt. Diese warten dann im Garnlager, bis zum eigentlichen Einsatz in der Weberei.

Dort werden dann aus Kett- und Schußfäden in der Woche bis zu ca. 105.000 Laufmeter an Stoffen für die unterschiedlichen Einsatzbereiche hergestellt.

Garnrolle Rohware
Garnrolle Rohware

Ein Bereich der uns besonders interessierte war die anschließende Veredelung. Wie wirksam diese ist, wurde uns in einem Geruchstest verdeutlicht. Die Versuchsanordnung war einfach. Zwei unterschiedliche Stoffe, die in abgeschlossenen Behältern befestigt waren, wurden mit einer Ammoniaklösung bespritzt. Wer schon einmal ein Näschen voll Amoniak gerochen hat, landläufig auch als Bestandteil des Urins

bekannt, weiß wie beißend dieser Geruch sein kann. Bereits nach kurzer Zeit  hatte der Dekostoff drapilux air diesen Geruch mit seinen eingearbeiteten Metallsalzen katalysiert.  Ein Stoff mit Frischluftgarantie.

Wir werden häufig gefragt, besonders im Bereich der Markisen- oder Outdoorstoffe, ob die Qualität das hält, was unsere Garantien auch versprechen. Unser Besuch hat uns erneut gezeigt, dass wir dies immer mit ruhigem Gewissen bestätigen können.

Geruchstest mit drapilux air
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INTERSTIL – Blick hinter die Kulissen

Wellenvorhang von Interstil

Für Sie, unsere Kunden, suchen wir immer nach raffinierten Lösungen, die nicht nur schön, elegant und designorientiert sind, sondern auch praktisch in der Handhabung. Es sind die innovativen Produkte, die handwerkliche Perfektion und das Gespür für schönes Design, die uns als Raumausstatter Roland Müller seit über 10 Jahren mit der Firma Interstil sehr erfolgreich zusammenarbeiten lassen.

Mit den klassischen Stilrohrgarnituren, den Innenlaufstangen und den Wellenvorhanggarnituren von Interstil ,finden wir raffinierte Lösungen für die räumlichen Gegebenheiten, die so individuell sind wie die Menschen die in ihnen wohnen.

Der Blick hinter die Kulissen des mittelständischen Familienunternehmens, zeigte uns die vielen Schritte und die sorgfältige Ausführung bei der Herstellung der innovativen und designorientierten Gardinenstangen am ostwestfälischen Produktionsstandort in Steinhagen.

Innenlaufstange von Interstil
Innenlaufstange von Interstil

Hierbei gehen die industrielle Fertigung als auch die nur von Hand auszuführenden Arbeiten, wie beispielsweise die aufwändige Handpolitur der Endknöpfe der klassischen Stilgarnituren, eine gelungene Symbiose ein.

Dem Trio Manfred Diedrichsen, einem gelernten Raumausstatter, seinem Sohn Dr. Jens Diedrichsen und dem Designer Frank Greiser  gelingt es immer wieder Produkte zu entwickeln, die für die Inneneinrichtung eine große Weiterentwicklung bedeuten.Dazu zählt beispielsweise die Innenlaufstange, die leicht und leise zu bedienen ist. Der an jeder Stelle der Stange einzuklickende Gleiter ist auch ein großes Plus bei der Gardinenpflege. Auch bei großen Garnituren sind Zwischenträger kein Hindernis, da die Gleiter einfach unter den Trägern durchlaufen.

Gleichmäßige, elegante Falten – Der neue Wellenvorhang von Interstil
Gleichmäßige, elegante Falten – Der neue Wellenvorhang von Interstil

Die neueste Erfolgsgeschichte ist die der  Wellenvorhanggarnitur, die  in der Ausführung W2 Anfang des Jahres mit dem Design Award in Gold ausgezeichnet wurde.

Raffinierte und ausgereifte Technik zeigt, dass die neuen Wellenvorhang-Systeme technisch überlegen sind: verdeckte Schnüre – verdeckte Laufkanäle – drehbare Gleiter für einen gleichmäßigen Lauf – Endgleiter für ein perfekt stehendes Vorhangende – Bremse für eine präzise kontrollierte Vorhangbewegung. Dazu gleichmäßige Faltenbildung, ohne den Stoff an der Aufhängung zu kräuseln.

Mit dem Wellenvorhang gibt es ein Aufhängesystem, das die Gardinen an Ihren Fenstern perfekt in Form bringt.

Sie möchten den Wellenvorhang live erleben? Dann besuchen Sie uns in Königswinter-Heisterbacherrott.

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – Raumausstatter Meisterin Johanna Bünger

Diese Erfahrung machte auch unsere Tochter Johanna Bünger während Ihres Vollzeitkurses in der Fachschule für das Handwerk in Oldenburg. Knapp 5 Monate währte die Zeit des Meisterkurses zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Raumausstatter Handwerk. Mehr als 1.500 Unterrichtsstunden mussten absolviert werden, um die theoretische und fachliche Voraussetzung zu erlangen, die Meisterprüfung mit Erfolg abzulegen.

Die Meisterarbeit wurde hierbei in einer Meisterkoje gefertigt, einer aus Holzwänden erstellten Raumsituation. Jede Prüfungsarbeit stand unter einem selbst gewählten Motto. Anhand dieser Ausgangsidee wurde die Auswahl der Formen, Farben und Materialien getroffen.
Die Koje entsprach also einem gedachten Kundenauftrag, von der Planung, der Kalkulation, bis zur eigenständigen Durchführung sämtlicher Arbeiten.

Mueller Buenger-Koje
Mueller Buenger-Koje

Zwingend enthaltene Elemente für die Meisterprüfung waren:

  • Verlegen von Bodenbelag aus unterschiedlichen Materialien oder Farben,
  • Herstellen eines Hochpolsters mit Sitz, Rücken- und Armteilen
  • Anfertigen einer mehrteiligen Raumdekoration
  • Bekleiden von Wand und Deckenfläche unter Anwendung von mindesten zwei Techniken,
  • sowie das Anfertigen und Montieren einer Sichtschutzanlage.
Die Meisterkoje von Johanna Bünger stellte den Entspannungsbereich eines Planungsbüros dar. Für den Bodenbelag wählte sie einen Saxony, einen Hochfloorteppich, in den sie ellipsenförmig drei Designbelagelemente als Intarsien einfügte. Um den Entspannungsmoment zu unterstützen, entwarf Johanna Bünger einen Schaukelsessel, bei dem die Armlehnen direkt zum Schaukeln geeignet sind. Der Sessel wurde als Vorbereitung auf die Prüfung in orange und pink hergestellt, für die Meisterprüfung in grün. Viele Varianten in Form und Farbe sind so möglich.
Mueller-Buenger-Designbelag-Intarsienarbeit
Mueller-Buenger-Designbelag-Intarsienarbeit

Die mehrteilige Raumdekoration bestand aus zwei Dekoschals, mit ellipsenförmigen Mustern und farblich abgestimmten Flächenvorhängen. Von Hand gelegte Quetschfalten und eine aufwändige Hinterfütterung der Dekoschals, unterstützten den hochwertigen Charakter des Stoffes.
Als Wandbekleidung wählte Sie auf den beiden Seitenwänden der Koje elegante Seidenstoffe in einem Türkis- und einem Schlammton. Die weißen Wandbespannungsleisten für die Seidenbespannung wurden in einem aufwändigen Prozess sehr fein ebenfalls mit Seide bezogen. Eine hochwertige Textiltapete wurde als Hintergrund der Dekorationen verarbeitet. Das Faltrollo aus Seide mit Doppelkeder ging in die Wandbespannung der rechten Seitenwand über, deren stellenweise aufgenähte Doppelkeber eine Pinnwand bilden.

Johanna Bünger bestand die Prüfung mit Bravour.